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juris

Entscheidungen vom 31. Januar 2014

Gericht Spruchkörper Datum Sortierrichtung: aufsteigend Aktenzeichen  
VG Saarlouis 3. Kammer 31.1.2014 3 K 434/13

Für die Rechtzeitigkeit des Eingangs eines per Faxkopie übersandten Schriftsatzes kommt es allein darauf an, ob die gesendeten Signale vom Telefaxgerät des Empfängers vollständig empfangen (gespeichert) worden sind.

VG Saarlouis 3. Kammer 31.1.2014 3 K 681/12

1. Die Heranziehung zu einem Kostenbeitrag im Sinne von § 91 Abs.

1 Nr. 5 b i.V.m. § 92 Abs. 1 Nr. 5 SGB VIII setzt voraus, dass die Leis-tung den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

2. Zu den Anspruchsvoraussetzungen für die Hilfe für junge Volljährige ge-mäß § 41 Abs. 1 SGB VIII.

3. § 41 SGB III legt - anders als § 27 SGB VIII, der auf eine Fremddefini-tion des Wohls des Kindes abstellt (objektive Sichtweise) - den Schwer-punkt auf die eigenen Vorstellungen des jungen Volljährigen (subjektive Sichtweise).

4. § 41 Abs. 2 SGB VIII bestimmt u.a., dass § 36 SGB VIII entsprechend mit der Maßgabe anwendbar ist, dass an die Stelle des Personensorgeberechtig-ten oder des Kindes oder des Jugendlichen der junge Volljährige tritt.

5. Eine Verpflichtung zur Beteiligung der Eltern im Hilfeplanverfahren ergibt sich weder aus § 41 i.V.m. § 36 SGB VIII noch aus dem Amtsermitt-lungsgrundsatz des § 20 SGB X.

6. Die Auswahl der geeigneten Hilfeform sowie die Entscheidung über die erforderliche Maßnahme sind an dem im Einzelfall ermittelten Bedarf zu orientieren.

7. Zur Berechnung des Kostenbeitrags, insbesondere Berücksichtigung von Fahrtkosten und Kosten zur Finanzierung des Eigenheims.

VG Saarlouis 3. Kammer 31.1.2014 3 K 686/12

1. Die Heranziehung zu einem Kostenbeitrag im Sinne von § 91 Abs. 1 Nr. 5 b i.V.m. § 92 Abs. 1 Nr. 5 SGB VIII setzt voraus, dass die Leis-tung den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

2. Zu den Anspruchsvoraussetzungen für die Hilfe für junge Volljährige ge-mäß § 41 Abs. 1 SGB VIII.

3. § 41 SGB III legt - anders als § 27 SGB VIII, der auf eine Fremddefini-tion des Wohls des Kindes abstellt (objektive Sichtweise) - den Schwer-punkt auf die eigenen Vorstellungen des jungen Volljährigen (subjektive Sichtweise).

4. § 41 Abs. 2 SGB VIII bestimmt u.a., dass § 36 SGB VIII entsprechend mit der Maßgabe anwendbar ist, dass an die Stelle des Personensorgeberechtig-ten oder des Kindes oder des Jugendlichen der junge Volljährige tritt.

5. Eine Verpflichtung zur Beteiligung der Eltern im Hilfeplanverfahren ergibt sich weder aus § 41 i.V.m. § 36 SGB VIII noch aus dem Amtsermitt-lungsgrundsatz des § 20 SGB X.

6. Die Auswahl der geeigneten Hilfeform sowie die Entscheidung über die erforderliche Maßnahme sind an dem im Einzelfall ermittelten Bedarf zu orientieren.

7. Zur Berechnung des Kostenbeitrags, insbesondere Berücksichtigung von Fahrtkosten und Kosten zur Finanzierung des Eigenheims.