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juris

Entscheidungen vom 8. Juli 2011

Gericht Spruchkörper Datum Sortierrichtung: absteigend Aktenzeichen  
FG Saarbrücken 2. Senat 8.7.2011 2 V 1099/11

1. Die Tätigkeit eines Kfz-Schadenregulierers kann unter bestimmten Voraussetzungen als Rechtsdienstleistung i.S.v. § 2 Abs. 1 RDG zu qualifizieren sein. In diesem Fall stellt sie eine "ähnliche Tätigkeit" i.S.v. § 3a Abs. 4 Nr. 3 UStG dar, so dass sich der Ort der sonstigen Leistung gem. § 3a Abs. 3 Satz 1 UStG nach dem Ort richtet, an dem der Leistungsempfänger sein Unternehmen betreibt.

2. Die Berichtigung einer Rechnung wirkt gem. § 14c Abs. 1 UStG i.V.m. § 17 Abs. 1 Satz 7 UStG nicht ex tunc. Das bedeutet, dass der Vorsteuerabzug aus der korrigierten Rechnung erst in dem Besteuerungszeitraum zulässig ist, in dem die Berichtigung erfolgt.

OVG Saarlouis 6. Senat 8.7.2011 6 B 267/11

a) Ein Finanzbeamter, der im Datenverarbeitungssystem des Finanzamts fiktive Einkommenssteuerveranlagungen für nicht existierende Steuerpflichtige erzeugt und daraus resultierende fiktive Erstattungsbeträge seinem Privatkonto zuführt, begeht eine sehr schwere innerdienstlichen Dienstpflichtverletzung. Er versagt im Kernbereich seiner Aufgaben als Finanzbeamter.

b) Fälle innerdienstlicher Betrugs- oder Untreuehandlungen zum Nachteil des Dienstherrn stehen bei einem Gesamtschaden von über 5 000 EUR hinsichtlich der Schwere einem sogenannten Zugriffsdelikt gleich.

c) Ein Beamter, der sich amtlich anvertrautes oder zugängliches Gut zueignet, zerstört das Vertrauensverhältnis zu seinem Dienstherrn und die für die Ausübung seines Amtes erforderliche Achtung so nachhaltig, dass er grundsätzlich nicht im Dienst bleiben kann.

d) Zu Gunsten des Beamten zu berücksichtigende Entlastungsgründe, die den Schluss rechtfertigen, der Beamte habe das Vertrauen seines Dienstherrn noch nicht endgültig verloren, können sich aus allen Umständen ergeben. Generell gilt, dass deren Gewicht umso größer sein muss, je schwerer das Zugriffsdelikt wiegt. Sie müssen in ihrer Gesamtheit geeignet sein, die Schwere des Pflichtenverstoßes erheblich herabzusetzen.