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juris

Dokumente vom 12. Oktober 2011

Gericht Spruchkörper Datum Sortierrichtung: absteigend Aktenzeichen  
OVG Saarlouis 1. Senat 12.10.2011 1 A 246/11

Erlangt ein Einbürgerungsbewerber nach Zeiten ohne Anspruch auf ergänzende Leistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch aufgrund einer mit dem Wechsel von der Leiharbeit in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis des ersten Arbeitsmarktes verbundenen und durch den Wegfall der Möglichkeit, Überstunden zu leisten, bedingten Verringerung seines monatlichen Bruttoeinkommens einen solchen Anspruch, so hat er dies nicht im Sinne des § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG zu vertreten.

Das Bundeszentralregistergesetz wird maßgeblich durch die Zielsetzung geprägt, die Interessen der von den Eintragungen Betroffenen am Schutz ihrer Persönlichkeitssphäre und das Interesse der Allgemeinheit am Schutz der Gesellschaft vor die Rechtsordnung missachtenden Individuen in ein ausgewogenes Verhältnis zueinander zu setzen.

Eine Jugendstrafe, deren Strafmakel als beseitigt erklärt ist und daher weder der Einbürgerungsbehörde noch den Verwaltungsgerichten auf ein Ersuchen um eine unbeschränkte Registerauskunft mitgeteilt wird, darf nach §§ 41 Abs. 3 Satz 1, 53 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 BZRG in einem Einbürgerungsverfahren - ungeachtet noch nicht eingetretener Tilgungsreife - nicht als einbürgerungshindernd im Sinne des § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG berücksichtigt werden.

FG Saarbrücken 1. Senat 12.10.2011 1 V 1266/11

1. Im Hinblick auf das Urteil des II. Senats des BFH vom 22. September 2010 II R 62/08, BFH/NV 2011, 7 und die Untersuchung von Wolff-Diepenbrock in der Festschrift für Spindler, Köln 2011, 897-912 bestehen Zweifel an der ständigen Rechtsprechung des VIII. Senats zu den Anlagebetrugsfällen (z.B. Urteil vom 16. März 2010 VIII R 4/07, BFH/NV 2010, 1527).

2. Die Vollziehung der auf der vorgenannten Rechtsprechung des VIII. Senats des BFH beruhenden Einkommensteuerbescheide ist jedenfalls dann auszusetzen, wenn dem Steuerpflichtigen bei vorzeitiger Vollstreckung die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens droht.

3. Die Vollziehung kann in solchen Fällen gegen eine Sicherheitsleistung in zumutbarer Höhe ausgesetzt werden.

VG Saarlouis 5. Kammer 12.10.2011 5 L 920/11

1. Bei einer Handlungsverpflichtung stellt das Eigentum eines Dritten ein Vollstreckungshindernis dar, wenn der Dritte zu Beginn der Ausführungsfrist nicht ebenfalls vollziehbar zur Vornahme oder Duldung der Handlung verpflichtet, von der Verwaltung der Sache ausgeschlossen oder mit der Maßnahme einverstanden ist.

2. Zur Erzwingung unterschiedlicher Handlungen sind gesonderte Zwangsmittelandrohungen rechtlich geboten.