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juris

Dokumente vom 4. Februar 2016

Gericht Sortierrichtung: aufsteigend Spruchkörper Datum Aktenzeichen  
LG Saarbrücken 5. Zivilkammer 4.2.2016 5 T 505/14

Für die Anhörungsrüge nach § 69 a GKG fallen keine Gerichtsgebühren an.

OVG Saarlouis 2. Senat 4.2.2016 2 A 138/15

Die Beantwortung der im Einbürgerungsantrag gestellten Frage nach dem Vorliegen strafrechtlicher Verurteilungen verlangt vom Einbürgerungsbewerber keine Prüfung von Rechtsfragen, sondern lediglich wahrheitsgemäße Angaben, deren rechtliche Bewertung - ob etwa Verurteilungen ihm noch entgegen gehalten werden können - der Behörde obliegt.

OVG Saarlouis 2. Senat 4.2.2016 2 A 48/15

1. Die Zumutbarkeit für einen bisexuellen Mann, in Algerien mit einer Frau eine Partnerschaft zu führen, lässt sich nicht losgelöst von den konkreten Umständen des jeweiligen Falles beurteilen und stellt daher keine allgemein klärungsfähige und klärungsbedürftige Frage für alle oder zumindest eine Vielzahl in diesem Zusammenhang denkbaren Konstellationen dar.

2. Allein die Ergebnisrichtigkeit der erstinstanzlichen Entscheidung ist kein Kriterium im asylrechtlichen Zulassungsverfahren.

3. Daraus, dass die behauptete Divergenz zur Rechtsprechung des EuGH keinen Zulassungsgrund nach § 78 Abs. 3 Nr. 2 AsylG begründet, kann noch nicht auf die grundsätzliche Bedeutung geschlossen werden. Eine solche käme allenfalls dann in Betracht, wenn aus dem Zulassungsantrag klar hervorgeht, welche Rechtsfrage des Unionsrechts der grundsätzlichen Klärung bedarf und in wiefern die Klärung dieser Rechtsfrage für die Entscheidung erheblich ist.

4. Ebenso wie jeder andere Ausländer muss sich ein Kläger, der wegen seiner sexuellen Orientierung lediglich Schwierigkeiten mit der Familie in seinem Heimatort gehabt hat, auf eine vorhandene inländische Fluchtalternative verweisen lassen. Insofern macht es keinen Unterschied, welches der in § 3 AsylG genannten Merkmale (Rasse, Religion, Nationalität, politische Verfolgung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe) ausschlaggebend für die im konkreten Fall drohende Verfolgung ist.

VG Saarlouis 6. Kammer 4.2.2016 6 L 2006/15