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juris

Dokumente vom 26. November 2013

Gericht Spruchkörper Datum Sortierrichtung: aufsteigend Aktenzeichen  
OVG Saarlouis 3. Senat 26.11.2013 3 A 106/12

1. Ein berechtigtes Interesse an der Feststellung, in der Zeit vom 1.1.2008 bis zum 30.6.2012 berechtigt gewesen zu sein, wie bereits zuvor in Deutschland behördlich zugelassene Lotterieprodukte mit nicht mehr als zwei Ziehungen in der Woche bzw. Rubbellose als gewerbliche Vermittlerin via Internet zu vermitteln, ist weder mit einem Folgenbeseitigungsanspruch noch einer Wiederholungsgefahr zu begründen.

2. Wurde von Seiten der zuständigen Glücksspielaufsichtsbehörde zu keinem Zeitpunkt der Vorwurf eines Verstoßes gegen glücksspielrechtliche Bestimmungen erhoben, besteht auch kein Rehabilitationsinteresse.

3. Weder aus der Rechtsweggarantie des Art. 19 Abs. 4 GG noch aus der Gewährleistung eines wirksamen Rechtsbehelfs nach Art. 47 GRC folgt ein Fortsetzungsfeststellungsinteresse bei jedem erledigten, tiefgreifenden Eingriff in (benannte) Grundrechte oder in unionsrechtliche Grundfreiheiten.

Ein solches Interesse besteht in der Regel nur, wenn die begehrte Feststellung die Position des Klägers verbessern kann oder wenn Eingriffe dieser Art sich typischerweise so kurzfristig erledigen, dass sie sonst nicht gerichtlich in einem Hauptsacheverfahren zu überprüfen wären.

4. Ein Feststellungsinteresse ist auch nicht mit einem Präjudizinteresse wegen der beabsichtigten Geltendmachung von Amtshaftungs- oder unionsrechtlichen Staatshaftungsansprüchen zu begründen. Auch mit Blick auf § 68 Abs. 1 Satz 2 SPolG ist kein Präjudizinteresse annehmbar.

5. Ein verschuldensunabhängiger Entschädigungsanspruch gemäß § 68 Abs. 1 Satz 2 SPolG setzt eine rechtswidrige Maßnahme der Polizei im formellen Sinne voraus.

VG Saarlouis 3. Kammer 26.11.2013 3 K 455/13

Nach § 10 Abs. 3 Satz 3 BAföG greifen die Ausnahmetatbestände u.a. des § 10 Abs. 3 Satz 2 Nr. 3 BAföG nur dann ein, wenn der Auszubildende die Ausbildung unverzüglich nach dem Wegfall der Hinderungsgründe aufnimmt (hier verneint).

VG Saarlouis 3. Kammer 26.11.2013 3 L 2019/13

Bei einer Rückkehr nach Italien im Rahmen einer Zurückschiebung nach § 27 a AsylVG besteht kein tatsächliches Risiko einer schwerwiegenden Beeinträchtigung im Sinne von Art 3 EMRK. Auch ein systematischer Fehler bei der Durchführung des Verfahrens für Asylsuchende besteht in Italien nicht.