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juris

Dokumente vom 18. Mai 2004

Gericht Sortierrichtung: absteigend Spruchkörper Datum Aktenzeichen  
OLG Saarbrücken 4. Zivilsenat 18.5.2004 4 U 1/01 (Entsch)

1. Der Anpassung einer Entschädigungsrente steht ein Vergleich nur entgegen, wenn es sich um einen sog. Abfindungs- oder Abtretungsvergleich handelt, d.h. wenn durch ihn das streitige Rechtsverhältnis endgültig geregelt werden soll und der Verfolgte somit auf künftige Ansprüche oder Anspruchsteile verzichtet.

2. Eine zur Anpassung der Rente führende Erhöhung der MdE kann sowohl durch eine Verschlimmerung eines bereits bestehenden körperlichen Leidens als auch durch das Hinzutreten eines psychischen Spätschadens hervorgerufen werden.

3. Die sog. Lohmüllersche Formel ist nicht anwendbar, wenn der Verfolgte bei Eintritt des Verfolgungsschadens noch voll erwerbsfähig war. In diesem Fall ist die Gesamtbeeinträchtigung gem. § 287 ZPO aufgrund einer Gesamtbetrachtung des Leidenszustandes des Verfolgten zu schätzen.

OLG Saarbrücken 4. Zivilsenat 18.5.2004 4 U 477/03

Die Vorschrift des § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB ist nur anwendbar, wenn feststeht, dass mehrere Schädiger jeweils alternativ oder kumulativ einen kausalen Beitrag zur Schadensverursachung geleistet haben und jede der beiden Handlungen für sich genommen geeignet war, den gesamten Schaden hervorzurufen. In diesem Fall haften alle Schädiger für den gesamten Schaden, ohne dass es der Aufklärung des genauen Anteils eines jeden von ihnen an der verursachten Gesamthöhe des Schadens bedürfte.